Im Gründungsprotokoll vom 25. März 1966 heisst es: Nach einem Training bei der Schützengilde Hard kamen in ihrem Vereinslokal, Gasthaus "Löwen", der Oberschützenmeister Herbert Flatz und der Schützenmeister Willy Micheluzzi mit dem Schützenbruder Alois Brühwiler von den Sportschützen St.Margrethen zusammen. Sie diskutierten einen Vorschlag des Schweizer Freundes. Nach reiflicher Überlegung kamen die drei Schützen zur Überzeugung, zur Bereicherung des Schiessbetriebes eine Vereinigung zu gründen und den Internationalen Grenzlandcup ins Leben zu rufen. Der erste Sitz der Auswertungskommission war das Restaurant "Gemsli" in Rheineck. Die Teilnehmer kamen aus dem Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz und dem Fürstentum Lichtenstein. 1971 wurden die jetzigen Grenzen 30 km von Bodensee und Rhein entfernt von der Mündung bis nach Basel festgelegt und die jetzigen Statuten geschrieben. 1977 kam es zu einer Krise. Der Präsident des Ostschweizerischen Sportschützenverbandes, Fritz Kamm von Sargans setzte sich mit Erfolg ein, damit der beliebte internationale Wettkampf für Firmensportschützen bis zu den Weltmeistern, nicht unterging. Ein neuer, verstärkter Vorstand führte die Vereinigung weiter. Der Schiessbetrieb wurde in den Jahren angepasst, jedoch das Grundprinzip der Günder nie verändert.